Kaffeegenuss auf höchstem Niveau, ein moderater Anschaffungspreis und die leichte Bedienbarkeit. Das sind die drei Attribute, welche an eine Espressomaschine gestellt werden.

Doch die Auswahl scheint riesig und die Entscheidung nicht leicht zu sein. Welches Gerät passt am besten zu mir? Wie funktioniert die Maschine eigentlich? Und welche Vorteile bringt mir ein Gerät zu Hause? Diese und weitere Fragen werden in diesem ersten Beitrag beantwortet. Schließlich ist guter Kaffee nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern inzwischen auch ein wichtiger Life-Style-Bestandteil.

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Die besten Geräte im Test

Den ersten Platz im Test belegte die DeLonghi EC 680.M Dedica. Die Maschine besticht nicht nur durch aromatischen Espresso, sondern auch mit einer geschmeidigen Crema. Das hochwertige Edelstahlgehäuse wurde sauber verarbeitet und rundet die Maschine mit einem eleganten Design ab. Kleiner Wermutstropfen: Die Espressomaschine ist im Vergleich zu Konkurrenzmodellen relativ laut. Das günstigere Modell definiert sich über den Krups XP3440 Espresso-Automat, welcher ebenfalls mit ausgezeichneter Espresso-Qualität und einem cremigen Milchschaum überzeugt. Dieser eignet sich hervorragend, um schmackhaften Latte Macchiato zuzubereiten.

Das Kunststoffgehäuse wurde sauber verarbeitet, schränkt die elegante Optik jedoch etwas ein. Auf den Kaffeegenuss wirkt sich das Design jedoch nicht aus, denn auch die vollmundige Crema hat den Test mit Bravur bestanden. Hochwertig, elegant und ein echter Geheimtipp für Genießer. Das ist die Rancilio Silvia Espresso-Maschine, welche jedoch auch ihren Preis hat. Dafür präsentiert die Maschine einen echten Stahlkessel und punktet im Test mit bestem Espresso und einem edlen Design.

Die Siebträgermaschine und ihre Vorteile

Vermutlich hat jeder von uns schon einmal die Koffeinbombe aus der Mikrotaste geschlürft. Nach seiner Geburt in der italienischen Metropole Mailand, fand der Espresso schnell seinen Weg rund um den Globus, um Menschen auf der ganzen Welt von seinem eindrucksvollen Aroma zu überzeugen.

Die Zubereitung ist ebenso einfach wie genial: Erhitztes Wasser wird mit hohem Druck durch das sehr fein gemahlene Kaffeepulver gepresst. Dadurch entsteht auch die typische Crema, welche den Espresso vollendet. Serviert in dickwandigen Tassen, wird der Espresso mit Vorliebe nach einem reichhaltigen Essen getrunken.

Kaffeemühle und Espressomaschine – Mehr nicht

Zwar stehen für die Zubereitung von Espresso zahlreiche Varianten zur Verfügung, jedoch bedarf es einzig und allein zwei Komponenten, welche unabdingbar sind. Zum einen benötigt der Anwender einen adäquate Kaffeemühle, welche in der Lage ist das Kaffeepulver sehr fein zu mahlen. Das bereits gemahlene Pulver aus dem Handel eignet sich nicht für die Zubereitung eines Espressos, da eine feinere Textur erforderlich ist. Der Brühvorgang setzt dementsprechend eine optimale Vorbereitung voraus:

Je feiner das Pulver mit der Kaffeemühle gemahlen wurde, desto cremiger ist der Espresso, der aus der Maschine läuft.

Sobald das Kaffeepulver den geeignet Mahlgrad erreicht hat, bedarf es die zweite Komponente: Einen Espressoautomaten, welcher das Pulver zu kräftigen Espresso verarbeitet. Hier gibt es zahlreiche Ausführungen und ebenso viele Möglichkeiten, womit die Entscheidung für ein bestimmtes Modell nicht unbedingt so leicht ist.